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Jeder Vierte leidet unter einer Allergie. Außerdem nimmt die Anzahl der Allergiker in jeder Generation um 10 % zu. Einer der häufigsten Übeltäter ist die Hausstaubmilbe. Auch wenn sie sich unmöglich vollständig verbannen lässt, gibt es Möglichkeiten, den Ärger, den sie im Haus verursacht, beträchtlich zu mindern.

Hausstauballergie – oder steckt mehr dahinter?

Etliche Menschen stellen irgendwann in ihrem Leben fest, dass sie allergisch auf Hausstaub reagieren. Die Symptome sind von Patient zu Patient unterschiedlich, meist tritt jedoch eine Kombination der folgenden Erscheinungen auf:

  • Niesen
  • Trennende und juckende Augen
  • Kopfschmerzen
  • Laufende Nase

Die Symptome treten am häufigsten beim Bettenmachen oder beim Staubsaugen auf, wenn zusätzlich Staub aufgewirbelt wird.

Klingt das vertraut? Dann haben Sie vielleicht keine Hausstauballergie, sondern eine Allergie gegen Hausstaubmilben. Die Symptome sind ein Abwehrmechanismus Ihres Körpers, der auf die Ausscheidungen dieser kleinen Spinnentiere, die in jedem Haus leben, allergisch reagiert. Am häufigsten treten sie im Schlafzimmer auf.

Hausstaubmilbe verbannen – oder zumindest fast

Wer eine Hausstaubmilbenallergie hat, will diese Tiere mit allen Mitteln bekämpfen. Ganz kann man sie jedoch niemals beseitigen. Und das ist auch nicht nötig. Mit den folgenden Maßnahmen können Sie Ihre Lebensqualität erheblich verbessern:

Schlafzimmerhygiene

Verbessern Sie die Hygiene in Ihrem Schlafzimmer, indem Sie Teppiche und andere Einrichtungstextilien entfernen und den Kleiderschrank nach Möglichkeit in einem anderen Zimmer unterbringen. Auch Bücher, Pflanzen und Kuscheltiere sollte man besser anderswo aufbewahren.

Staubsaugen

Sie fühlen sich garantiert deutlich besser, wenn Sie im Schlafzimmer etwas häufiger Staub wischen oder staubsaugen. Verwenden Sie jedoch einen Staubsauger mit einem speziellen Wasserfilter und einem HEPA-Filter, der Hausstaub zurückhält. Ein normaler Staubsauger bläst die Allergene nämlich wieder in die Luft.

Die richtige Luftfeuchtigkeit

Sie machen der Hausstaubmilbe das Leben deutlich schwerer, wenn Sie das Zimmer gut lüften und die Luftfeuchtigkeit niedrig halten. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte im Idealfall weniger als 60 Prozent betragen. Öffnen Sie die Fenster regelmäßig oder entscheiden Sie sich gleich für ein mechanisches Lüftungssystem, das die feuchte Luft automatisch auffrischt.

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